SV Wilkenburg e.V. seit 1923
  News November und Dezember 2014
 

 

SV Wilkenburg - TuS Seelze 0:3 (0:1)

Eine deutliche Heimniederlage musste der SV Wilkenburg in der Partie gegen den TuS Seelze hinnehmen. Nach 90 Minuten einer fairen Partie hieß es aus Sicht der Gastgeber 0:3 (0:1). Die Gäste gingen nach 17 Minuten durch Christian Poppe nach glänzendem Zuspiel von Yalcin Aslan in Führung. Bis zu diesem Zeitpunkt boten sich auch den Gastgebern gute Chancen zum Führungstreffer. Mit diesem Ergebnis wurden dann auch die Seiten gewechselt. In der 2. Hälfte rafften sich die Platzherren auf, um wenigstens den Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch die überaus sattelfeste Seelzer Abwehr stand einem Wilkenburger Treffer immer wieder im Weg. Die größte Chance verpasste Mehmet Yurtseven, dessen am Torwart elegant vorbeigelegter Kopfball vom Seelzer Anwehrchef André Kunze gerade noch vor der Torlinie geklärt wurde. Stattdessen erzielten die Gäste mit einem erneut von Christian Poppe abgeschlossenen Konter in der 72. Minute das 0:2 und damit die Vorentscheidung. "Danach gingen bei uns die Köpfe runter, zumal wir uns auch im Angriff immer wieder in der gut sortierten Gästedeckung festliefen", erklärt Pressesprecher Martin Volkwein. Für den Endstand sorgte in der 86. Minute Hüseyin Tavsanli, der einen Alleingang mit einem gefühlvollen Heber in die lange Ecke abschloss. "Wir müssen heute neidlos anerkennen, dass der Sieg der Gäste - vielleicht nicht unbedingt in dieser Höhe - durchaus in Ordnung geht. Trotzdem sind wir mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Immerhin hat das Team bisher eine tolle Saison gespielt." 

SV Wilkenburg:
Dominik di-Figlia, Florian Janzhoff, Henrik Focke, Ben Weitemeier, Dennis Ulrich, Maik Zierold, Ömer Altinova, Cem-Fuat Memis, Mehmet Yurtseven, Can Caglar (ab 46. Minute Arne Focke), Dennis Fogarty (ab 70. Minute Frank Uwe Hartje).

TuS Seelze:
Dennis Tyrawa, Christian Kirchhoff (ab 56. Minute Stefan-Isa Dalmer), Christian Poppe, André Kunze, Yalcin Aslan, Hüseyin Tavsanli, Danyal Emektas, Ersin Tobrakli, Kim Jacob, Volkan Barut (ab 69. Minute Özcan Taprakli), Kaan Aktas.

Torschützen:
0:1   Christian Poppe                                          17. Minute
0:2   Christian Poppe                                          72. Minute
0:3   Hüseyin Tavsanli                                         86. Minute


II. Herren: 1.FC Burgdorf II – SV Wilkenburg 1:8 (1:2)

Endlich wieder ein Erfolg für unsere Zweite! Nach den vielen, zum Teil deutlichen, Niederlagen gelang dem Team von Trainer Frank Weykopf endlich wieder ein Erfolgserlebnis.
Dannach sah es in der ersten Halbzeit noch nicht aus. Auf einem schwachen Niveau ging „das nicht wirklich bessere“ (O-Ton des Trainers) Team mit der Führung in die Halbzeitpause.
Beim Pausentee hat der Trainer wohl die richtigen Worte gewählt. Die zweite Hälfte war wieder die Zweite auf dem Feld, die uns diese Saison schon viel Spaß gemacht hat. Es wurde sich viele Chancen erspielt, so dass der Endstand auch in seiner Höhe verdient war. So kann es weitergehen – Glückwunsch an Team und Trainer.
Die Tore erzielten Andreas Lindau (3), Stephan Manke (2), Dennis Jacob, Marcel Fricke und Randalf Plücker

Aufstellung:
Tim Ebeling, Karim Kermoud, Dennis Jacob, Marcel Fricke, Sascha Ernst (ab 70. Minute Malte Weissmann), Ferhat Secgin, Domian Werner (ab 55. Minute Stephan Manke), Randalf Plücker, Maurice Gonschior (ab 46. Minute Serkan Acer), Robin Gazelkowski, Andreas Lindau (ab 75. Marvin Köhler)

 

SC Hemmingen-Westerfeld - SV Wilkenburg 3:0 (0:0)

SV Wilkenburg wird unter Wert geschlagen

Schwerer als es das Ergebnis aussagt tat sich der hohe Favorit SC Hemmingen-Westerfeld im Stadtderby gegen den SV Wilkenburg, denn die Treffer zum letztendlich deutlichen 3:0-Sieg der Platzherren fielen erst in den letzten 10 Minuten der Partie. Bis dahin übertrafen sich die Gastgeber im Auslassen hochkarätiger Torchancen, während die Gäste immer wieder zu Kontern ansetzen konnten, ohne sich am Ende zwingende Torchancen herauszuspielen. Es bedurfte daher schon einer aus Wilkenburger Sicht krassen Fehlentscheidung in der 67. Minute, die zur Vorentscheidung und im Endeffekt zum Hemminger Sieg führte. Was war passiert? Wilkenburgs Torwart Dominik di Figlia bekam bei einem Klärungsversuch außerhalb des Strafraums den Ball aus kurzer Entfernung auf den Körper, was Schiedsrichter Dennis Müller zunächst mit der Gelben Karte ahndete. Erst auf Intervention seines vor der "Hemminger Fankurve" postierten Assistenten nahm Müller die Gelbe Karte zurück und zeigte di Figlia stattdessen Rot. "Die Gelbe Karte war schon grenzwertig, aber damit hätten wir leben können. Doch die Rote Karte ist ein absoluter Witz. Wir haben dem Assistenten in der Kabine den auch nach dem Spiel noch deutlich sichtbaren Ballabdruck auf di Figlias Oberkörper gezeigt. Er hat mir lediglich bestätigt, dass di Figlias Hand beim Abwehrversuch in Ballnähe war. Von mir aus hätten auch beide Hände in Ballnähe gewesen sein können, solange unser Torwart den Ball außerhalb des Strafraums nicht mit den Händen berührt. Und das hat er definitiv nicht", zeigte Pressesprecher Martin Volkwein wenig Verständnis für eine solch krasse und letztendlich spielentscheidende Fehlentscheidung. "Ich gehe davon aus, dass er für diese unberechtigte Rote Karte nicht gesperrt wird und uns am kommenden Sonntag beim schweren Auswärtsspiel beim SV Weetzen wieder zur Verfügung steht." Für Dominik di Figlia rückte Ü 40-Torwart Dirk Lautenbacher ins Tor, Cem-Fuat Memis musste außerdem Platz machen. Doch zunächst das gleiche Bild: Hemmingen mit zahlreichen guten Torchancen, aber entweder war Torwart Dirk Lautenbacher Endstation oder die Gastgeber verpassten die Führung durch fast schon fahrlässigen Umgang mit ihren Gelegenheiten. Es dauerte bis zur 86. Minute, ehe Michael Gerlach das erlösende 1:0 für die Gastgeber erzielen konnte. Nur 3 Minuten später erhöhte Tobias Wißert auf 2:0, dem der gerade kurz zuvor eingewechselte Sebastian Kornagel in der 3. Minute der Nachspielzeit den Treffer zum 3:0-Endstand folgen ließ. "Der Sieg der Hemminger geht aufgrund der Vielzahl guter Torchancen schon in Ordnung, auch wenn sich unsere Mannschaft auch auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz gut präsentiert und dem hohen Favoriten lange Zeit Paroli geboten hat. Schade ist nur, dass wir aufgrund einer eklatanten Fehlentscheidung um einen Punkt gebracht und - vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch - unter Wert geschlagen worden sind," zog Martin Volkwein ein enttäuschtes Fazit.

 

SC Hemmingen-Westerfeld:

Tobias Brünger, Kevin Macke, Fabian Wöller (ab 75. Minute Kasim Akbas), Ali-Kemal Kara, Felix Wheeler, Christian Stavropoulos (ab 67. Minute Jonas Flasbart), Arnfried de Vries, Przemyslaw Giagozidis, Stefan Alps, Tobias Wißert (ab 90. Minute Sebastian Kornagel), Michael Gerlach.

SV Wilkenburg:

Dominik di-Figlia, Morten Schievink, Florian Janzhoff, Henrik Focke, Ben Weitemeier, Dennis Ulrich, Arne Focke, Ömer Altinova (ab 74. Minute Daniel Storey), Cem-Fuat Memis (ab 68. Minute Dirk Lautenbacher), Mehmet Yurtseven, Marouane Sabir (ab 59. Minute Vedat Hasani).

Torschützen:  

1:0 Michael Gerlach 86. Minute
2:0 Tobias Wißert 89. Minute
3:0 Sebastian Kornagel 90. (+3.) Minute


Besonderes Vorkommnis:
Rote Karte für Wilkenburgs Torwart Dominik di Figlia wegen "Verdacht auf Handspiel außerhalb des Strafraums" 67. Minute

 

 

 
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